PEP in der Kita

Ich arbeite seit Jahren im Bereich der Fachberatung, Beratung und Supervision mit der Methode PEP®, die sich ausgeschrieben „Prozess- und embodimentfokussierte Psychologie“ nennt.

 

PEP ist leicht anzuwenden und beruht auf einem einfachen Prinzip: Während man gerade Stress, Leistungsdruck, Ängste, Ärger, Hilflosigkeit oder andere unangenehme Gefühle empfindet, „beklopft“ man einzelne Akupunkturpunkte.

 

Verstärkt wird die Wirkung durch das Aussprechen von Sätzen, die die Selbstakzeptanz verbessern sowie Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken (Reinicke & Bohne 2019).

 

Neben der Anwendung für die Kita-Mitarbeitenden und -leitungen kann diese Methode auch mit den Kindern erlernt werden.

 

PEP ist für die Kinder, die pädagogischen Fachkräfte und auch für die Eltern in der Kita eine stressreduzierende Selbsthilfetechnik. Für die Kinder kommt noch der resilienzstärkende Effekt der Selbstwirksamkeit hinzu.

 

Die Methode habe ich gemeinsam mit dem "Gefühle-Klopf-Lied mit PEP" für den Kitabereich in meinem Buch "Kinder psychisch kranker Eltern in der Kita - erkennen, verstehen, stärken" beschrieben:

 

 

 

Das Gefühle-Klopf-Lied fordert und fördert die Koordination durch viele unterschiedliche Handlungsabfolgen. Dabei ist es nicht wichtig, dass die Klopfpunkte exakt sitzen. Das Wichtigste ist, dass die Kinder die Botschaft bekommen: Wenn ich ein belastendes Gefühl habe, kann ich etwas dagegen tun, sodass es mir wieder besser geht.

 

Die Technik hilft besonders den Kindern, bei denen die Fähigkeit zur Stressverarbeitung deutlich verringert ist!

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© Anja Thürnau, 2021

Systemische Beratung und Supervision