Was ist Fallsupervision?

Was ist Fallsupervision?

 

In Fallsupervisionen reflektieren wir einzelne problematische Situationen bzw. Anliegen aus dem jeweiligen beruflichen Kontext des fallvorstellenden Supervisanden* und entwickeln mit Hilfe der Supervisionsgruppe (dem Reflecting Team) neue Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten.

 

In jeder Fallsupervision steht für einen gewissen Zeitraum das Anliegen eines Falleinbringers (Supervisanden) im Mittelpunkt. Der Rest der anwesenden Teilnehmer arbeiten während dieser Zeit für ihn.

 

Dem fallvorstellenden Supervisanden werden die erarbeiteten Lösungsmöglichkeiten angeboten. Es liegt in dessen Wahl, welche Ansätze und Ideen ihm nützlich und hilfreich erscheinen und seiner Lösung möglicherweise zuträglich sind.

 

Die anderen Supervisionsteilnehmer haben ihrerseits ebenfalls die Möglichkeit, nützliche Anregungen und Ideen mitzunehmen, die Sie in ihrem beruflichen Kontext umsetzen können. Oft wird dies auch als "Trittbrettfahren" beschrieben.

 

Bei gemischten Gruppen, die sich zur gemeinsamen Fallsupervision treffen, liegt der hohe Wert dieser Supervisionsgruppen in der Vielfalt der Supervisionsteilnehmer, die durch deren verschiedene Erfahrungen, unterschiedlichen beruflichen Backrounds und Sichtweisen entsteht.

 

Fallsupervision in Teams haben den Vorteil, sich die Klienten / Fälle einmal in einer gewissen Tiefe anzusehen bzw. auch z. B. mit Hilfe von Aufstellungen, reinzufühlen.

 

 

 

 

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© Anja Thürnau, 2019

Systemische Beratung und Supervision